Tattoos
Die Preise: von Tattoos sind vom Motiv, der Stelle und der Größe abhängig.
Daher können wir hier keine Preisliste für Tattoos angeben.
Ob das Tattoo farbig ist oder nicht, macht bei uns keinen Unterschied im Preis.
Den einzigen festen Preis den wir euch nennen können, ist für eine Tattoo Sitzung, die kostet 35,- € pro Stunde.
Bei größeren Tattoos, rechnen wir das Tattoo pro Sitzung ab. Die Dauer der Tattoo Sitzung bestimmt ihr bzw. eure Haut quasi selbst. Die Sitzung geht so lange ihr könnt bzw. eure Haut noch nicht überreizt ist und noch Farbe annimmt. Erfahrungsgemäß sind das 1,5 bis 3 Stunden.
Der Preis pro Tattoo Sitzung beträgt 35,- Euro pro Stunde.
Damit ihr eine ungefähre Preisvorstellung habt, eine 3 stündige Sitzung fängt bei einer ungefähren Größe von 20cm x 10cm an. Also zum Beispiel ein Tattoo am Oberarm von der Schulterkugel bis zur T-Shirt Grenze, diese Größe bekommt man meist auch gut in einer Sitzung von 3 Stunden hin.
Alles was kleiner ist, liegt demenspechend darunter, also so ungefähr zwischen 50,- und 95,- €. Wie gesagt ob Farbe oder nicht spielt keine Rolle, wir nehmen keinen Aufschlag für farbige Tattoos.
Alles was größer ist, kostet dann eine dementsprechende Anzahl von Sitzungen, einen Drachen über den kompletten Rücken kann man zum Beispiel in 4 bis 6 Sitzungen hinbekommen.
Wir hoffen ihr könnt euch nun ungefähr vorstellen was euer Tattoo kostet.
Natürlich entwickeln wir auch einen Entwurf nach deinen Vorstellungen mit dir, es ist immer schön, wenn ihr irgendwas habt, was euren Vorstellung nahe kommt.
Ein Bild, ein CD Cover, Plattencover, Poster, eigene Zeichnung (solange ihr erklären könnt was es darstellen soll ist das OK), nen Ausdruck oder oder oder
Nicht weil wir dies als Vorlage brauchen und dir dann tätowieren, nein - weil es einfacher ist über ein Bild oder auch mehrere Teilbilder etc. zu reden und daraus dann nach und nach deinen Entwurf zu gestallten, als wenn du uns erzählst "na so wie .., du weist schon" wir fangen an zu zeichnen und du sagst "nein - nicht so, so wie bei ..., kennst du nicht?" und wir zeichnen wieder und du wieder "nein, so meinte ich das auch nicht, eher so wie ..." usw. usw. ...
Es ist halt eher selten so wie im TV, wo du reinkommst, "Ja geb mir ne halbe Stunde und ich habe deinen Entwurf fertig", du kommst nach einer halben Stunde wieder und sagst "umwerfend, fantastisch - genau so habe ich es mir in meinem Kopf vorgestellt - klasse!"
Bitte denkt auch daran, ein Tattoo sollte nie zu klein sein, es macht keinen Sinn eine Schrift oder einen verschnörkelten Buchtsaben in 1cm Größe zu stechen oder einen detailierten Drachen oder ähnliches in 10cm Größe, also anders gesagt nicht zu viele Details auf zu kleinem Raum, nicht weil es sich nicht stechen lässt oder wir Grobmotoriker sind, sondern weil die Linien mit den Jahren leicht auseinander gehen und somit Linien die zu eng beieinander sind mit den Jahren zusammen laufen und aus dem 1cm verschnörkeltem Buchstaben nach einigen Jahren dann "schwarzes Etwas" wird. Eine Schrift oder Buchstaben sollten je nach Schrift mindestens 3cm bis 6cm groß sein.
Also - wenn ihr eine Vorstellung von eurem Tattoo habt oder einen Entwurf und ihr wissen wollt, was euch der Spaß kostet, so ruft einfach an und besprecht das Ganze mit uns. Wir werden euch sicherlich einen fairen Preis machen.
Bei Terminlegung werden 25% vom Gesamtpreis fällig.
Was ist eigentlich ein Tattoo?
Ein Tattoo bzw. eine Tätowierung ist einfach gesagt, das Einbringen von Farbpigmenten in
eine Hautschicht welche sich nicht regeneriert, die Farbpigmente aus der Tattoofarbe verbleiben somit unter der Haut. Das Einbringen der Farbpigmente geschieht mit Hilfe einer oder mehrerer
Tattoonadeln die an eine Tattoonadelstange gelötet sind. Durch eine konstante Auf und Ab Bewegung welche bei einer Tattoomaschine mit Spulentechnik durch den Schlag oder durch den Hubweg einer
Tattoo-Maschine mit Rotary Prinzip erlangt wird, gelangt die Tattoofarbe und somit auch die Farbpigmente in die Haut. Bei einem professionellen Tattoo verbleiben diese Farbpigmente in den unteren
Hautschichten. Man spricht hierbei auch von einem Permanent Tattoo, da es nicht mehr verschwindet.
Der Ablauf im Tattoostudio und beim Tätowieren:
Der erste Schritt zum eigenen Tattoo: Ist immer die fachmännische Beratung eines professionellen Tätowierers im Tattoostudio, dieser klärt Sie über den Ablauf beim Tätowieren und die Risiken welche
auftreten könnten auf. Haben Sie die passende Tattoovorlage gefunden, zum Beispiel eine kostenlose Tattoovorlage aus der Galerie und sich über den Preis des Tattoos mit dem Tätowierer geeinigt beginnt die eigentliche
Arbeit des Tattoo-Künstlers. Die zu tätowierende Hautstelle, auf der das Tattoo entstehen soll wird mit einem Einwegrasierer rasiert. Um Infektionen des frischen Tattoos beim Tätowiervorgang zu
vermeiden wird der betroffene Bereich und ggf. umliegende Haut mit einem Hautdesinfektionsmittel gereinigt und desinfiziert.
Ist die Stelle an der das Tattoo entstehen soll gereinigt und desinfiziert wird in den meisten Fällen, die
gewünschte Tattoovorlage mit Hilfe einer Schablone (oder auch Abzug genannt) durch eine spezielle Abzugsflüssigkeit und viel Geschick des Tätowierers auf die Haut übertragen. Jedoch haben sich im
Laufe der Zeit einige Tattoostudios auf Freehandtattoos spezialisiert, Freehand bedeutet das der Tattooartist das gewünschte Tattoobild Freihand mit Sterilen Hautschreibern auf Ihren Körper
Skizziert. Dies erfordert vom Tätowierer natürlich ein hohes Maß an Kreativität und Können.
Mit der Hilfe des übertragenen Vordruckes auf der Haut, kann noch einmal kontrolliert werden ob sich das Tattoo an der richtigen Stelle befindet ob es wenn nötig symetrisch ist und ob die Größe des
Tattoobildes den Erwartungen des zu Tätowierenden entspricht.
Entspricht alles Ihren Vorstellungen, so wird der Tätowierer beginnen, die "Outlines" also die groben Außenlinien oder auch Umrisse des Tattoos mit einer speziel eingestellten Liner-Tattoomaschine in
der sich eine Linernadel befindet nach zustechen. Jeder Tätowierer hat dabei seine eigene Technik. Einige Tätowierer setzen auf möglichst kräftige und dunkle Outlines, andere wiederum bevorzugen die
Outlines als Bloodlines zu ziehen. Dabei wird nur ein wenig Wasser bzw. light Sumi Grey oder ähnliches für die Außenlinien benutzt. Dieses Verfahren wird meisten bei Portrait Tattoos angewendet. Der
Vorstich ist also die Grundriss Zeichnung des gewünschten Tattoos auf der Haut. Der Vorstich sollte immer zuende geführt werden, denn sollte durch unvorhersehbare Umstände die Tätowierung nicht
fertig gestochen werden können, so ist wenigstens ddas ganze Tattoobild auf der Haut.
Sind die Outlines fertig gestochen beginnt der schwierigste Teil des Tätowierens bzw. der Teil der einen guten Tätowierer ausmacht. Nun werden die Schattierungen mit einem Shadder (spezielle Maschine
und Nadeln zum Schattieren und ausmalen) und/oder verschiedene Farben in die Haut eingebracht, erst dann erscheint das Tattoo räumlich. Dazu verwendet der Tätowierer unterschiedliche Tattoonadeln
sowie spezielle Shadder-Tattoomaschinen die je nach Bedarf und Gewöhnung des Tätowierers und auf den Kunden eingestellt sind.
Ist das Tattoomotiv vollständig tätowiert so wird der tätowierte Bereich gründlich gereinigt und nochmals desinfiziert. Der Tätowierer wird sofort im Anschluss das Tattoo mit einer Wund- und
Heilsalbe behandeln und einen Verband bzw. Folienverband anlegen. Professionelle und nicht nur Geldgeile Tätowierer werden Ihnen noch ausführliche Informationen über die Pflege des Tattoos für die
Abheilzeit, schriftlich oder mündlich geben.
Die Pflege eines frischen Tattoos:
Entscheidend für das Aussehen einer Tätowierung ist die Pflege des frischen Tattoos, also die Nachbehandlung. Sie sollte sich bei der Tattoopflege an bestimmte Regeln halten. Wie die verheilte
Tätowierung am Ende aussieht liegt also zum Großteil an Ihnen Selbst. Eine genaue Anleitung wie die Pflege eines Tattoos aussehen muss finden Sie unter folgenden Link: Tattoopflege
Tut das Tätowieren weh?
Die Schmerzempfindlichkeit aller Menschen ist sehr unterschiedlich. So wie Hitze und Kälte unterschiedlich empfunden wird, so ist es auch mit dem Schmerz beim Tätowieren. Die Einen empfinden das
Tätowieren als ein Kitzeln, ein Vibrieren, andere als eine Art Schneiden oder wie einen leichten Elektrostoß, wieder andere haben echte Schmerzen. Ich persönlich empfinde das Tätowieren durchaus als
Schmerz, der allerdings auszuhalten ist wenn man das Tattoo wirklich will.
Das Schmerzempfinden ist außerdem je nach Körperstelle sehr verschieden. Allgemein kann man sagen, dass alle Hautflächen, die innen liegen oder wo runter viele Nerven verlaufen, so wie Arminnenseite,
Kniekehle, Bauch etc. und alle Stellen, die knochig sind, wie Ellenbogen, Rücken etc. schmerzhafter sind als z.B. die Armaußenseiten. Natürlich hat auch jeder Mensch sein Limit, wie lange er
Schmerzen erdulden kann. Dies können dreißig Minuten oder auch sechs Stunden sein. Etwa 5-10 min. nachdem begonnen wurde zu tätowieren erscheint vielen die tätowierte Körperstelle fast ein wenig
taub, also unempfindlicher, was früher oder später aber leider wieder nachlässt.
Trotz allem: Wer wirklich ein schönes Tattoo haben will, der wird den Schmerz als OK empfinden und später voller Stolz vor dem Spiegel stehen. Nicht nur der Stolz, ein schönes Tattoo zu tragen,
sondern auch der Stolz, den Schmerz ertragen zu haben. Und was sind schon ein paar Stunden Schmerz für ein ganzes Leben voller Schönheit.
Tätowierungen gibt es schon sehr lange Zeit.
Ötzi, der Gletschermann, welchen man im Eis in Österreich fand, trug schon
Tätowierungen. Ebenso ist bekannt, daß die alten Ägypter, um Gottheiten zu huldigen, sich tätowieren ließen. Dies alles liegt schon 4000 - 6000
Jahre zurück.
Mit der Entwicklung der Menschheit entdeckten Seefahrer Völker, die derlei Symbolik für verschiedenste Dinge benutzten. So wurden Könige gekennzeichnet oder Häuptlinge, um
diese vom gemeinen Volk abzuheben. Krieger trugen diese als Kennzeichnung, andere wiederum um zu sagen, zu welchem Stamm sie gehörten bzw. in welcher Kaste sie angehörten. Teilweise
wurde die Tätowierung auch zur Kennzeichnung von Aussätzigen
verwendet, wie auch die Brandmarkung .
In der Frühzeit wurden die Tätowierungen mit einer Nadel, welche man in selber hergestellte gemischte Farben tauchte, in die Haut eingebracht. Punkt für Punkt setzte man
hier aneinander, bis nach langer Prozedur ein Muster entstand. Die Farben wurden meist aus natürlichen Materialien gewonnen (z.B. Rot aus eisenhaltiger Erde, gelb aus Löwenzahn). Die Japaner sind
seit jeher für Ihre farbenprächtigen Tätowierungen bekannt, ebenso mehrere kleine Stammesvölker in der Südsee.
In Europa schwappte die
Welle von Tattoo`s erst mit den Seefahrern am Anfang unseres Jahrhunderts herein. Diese ließen Tattoo`s in Japan oder in der Südsee auf Kreuzfahrten anfertigen und trugen sie nach Europa. Hier wurden
diese Meisterwerke oft bewundert. Viele wollten die dazugehörige Geschichte, staunten, verabscheuten derlei Dinge aber auch.
Anfang unseres Jahrhunderts wurde mit der Elektrifizierung Europas dann die erste elektrische Tätowiermaschine erfunden. Man hatte sich das Prinzip von einer Nähmaschine
abgeschaut, und benutzte es, aber eben viel kleiner. Technisch gesehen war man noch nicht in der Lage,
solch gute Tätowierungen zu fertigen wie in der heutigen Zeit. Es scheiterte schlicht und einfach an der Technik selbst bzw. an der Zusammensetzung
der Farben.
Heute stellt dies alles kein Problem mehr dar. Alles entwickelt sich weiter, wird leichter, gleichzeitig robuster und ermöglicht dem Tätowierer ein besseres Arbeiten, wenn
es um die Gestaltung der Tätowierung selbst geht. Auch was die farbliche Gestaltung betrifft, ist heute alles möglich. Aus gesundheitlicher Sicht haben sich die Risiken für die Kunden sehr minimiert,
solange sich der Tätowierer an gewisse Grundregeln hält!
Hierzu gehören ein sauberes und hygienisch einwandfreies Studio, das Desinfizieren der Haut vor der Arbeit, das Reinigen der Tätowiermaschine und
der Nadeln vor jeder Benutzung im Ultraschall sowie im
Sterilisator, von der Zusammensetzung her einwandfreie Farben (hautverträgliche mineralische Farben) sowie Einweghandschuhe und natürlich das Vertrauen, welches der Kunde dem Tätowierer
entgegenbringen muß. Wird beispielsweise zu tief gestochen, bleiben Narben zurück. Nur ein langjährig arbeitender Tätowierer kennt die richtige Stichtiefe für seine Arbeit bei dem jeweils
betreffenden Menschen. Weiterhin kann man Tätowierungen auch nach Operationen (z.B. an der Brust die Brustwarze nachzuempfinden) einsetzen.
Bei einem Tattoo werden Farbstoffe mit feinen Nadeln unter die Haut gebracht. Es handelt sich dabei um eine Kunst, die schon seit vielen tausend Jahren besteht und auch in der heutigen Zeit nichts
von ihrem Reiz verloren hat. Waren Tätowierungen früher noch negativ belegt, gelten Sie heute dank neuester Farbpigmente, feinster Nadeln und technisch ausgereiften Spulenmaschinen als individuelle
Körperkunst.
Wichtig ist bei einem Tattoo immer die Auswahl des Motivs. Einmal gestochen, kann ein Tattoo nur kostenintensiv und schmerzhaft entfernt werden. Daher raten wir Ihnen, sich über das Motiv wirklich
sicher zu sein.
Wir haben lange Erfahrung im Bereich der Tattoos und konnten schon viele Kunstwerke auf die Haut unserer Kunden aufbringen. Werfen Sie gerne einen Blick in unsere Galerie und sehen Sie, welche
verschiedenen Stile von Old School bis Celtic wir beherrschen.
Haben Sie Interesse an einem Termin? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Bitte beachte:
Bei Sunrise Tattoo & Piercing tätowieren wir Kunden erst ab dem Mindestalter von 16 Jahren. Bis zum 18. Lebensjahr benötigen wir eine ausgefüllte und unterschriebene Einverständniserklärung eines erziehungsberechtigten Elternteils. Außerdem ist ein Ausweis des Kunden und des Elternteils notwendig. Einfacher ist es, wenn Du Deinen Erziehungsberechtigten zum Termin mitbringst.
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